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Maestro Wu Messer aus Granatenstahl - eine einzigartige Geschichte

Die Chin Ho Li Stahl-Messer Manufaktur – ein Ort mit Geschichte
Herr Wu Shan Tsong, der Gründer der „Kinmen Cutlery Industry“, war Spezialist für Eisenguss und hat während der Zeit des Kaisers Kwang-Hsu (Ching-Dynastie) Werkzeugtechniker in Xiamen/China gelernt. Sein Sohn, Herr Wu Chao Hsi, erbte das Geschäft und gründete die „Chin Ho Li Steel Knife Factory“. Sie befindet sich auf der Insel Kinmen (auch Jincheng, „Goldene Stadt“), die von der Republik China auf Taiwan verwaltet wird, und widmet sich seit über 60 Jahren dem Design und der Herstellung von Messern. Die Familie Wu bestimmt weiterhin die Geschicke der Manufaktur: In 3. Generation schmiedet heute Tseng-Dong Wu Messer.

Eine ganz besondere Sammelleidenschaft

Während des Zweiten Weltkriegs wurde Kinmen Ziel von zahlreichen Angriffen der USA und der alliierten Luftwaffe, da die Insel unter japanischer Besatzung stand. Der Mangel an Ressourcen auf Kinmen führte dazu, dass Herr Wu begann, die Geschossmäntel aus hochwertigem Waffenstahl einzuschmelzen, um daraus extrem scharfe und haltbare Messer zu fertigen. Das „Kinmen Steel Knife“ war geboren. Der hervorragende Ruf auf der Insel brachte ihm den prägnanten Kurznamen MAESTRO WU.

Die kurze Geschichte von langen Stollen

Weiterer Artilleriebeschuss aus China von 1958 bis Mitte der Siebziger Jahre war der schwerste Kampf in dieser Zeit. Die Bewohner gruben Stollen und Bunker, um dem Beschuss zu entgehen. Diese gehören heute noch zur Hinterlassenschaft der Inselgeschichte – ebenso wie die fast eine Million Geschoßhülsen. Sie sind die scheinbar nie versiegende Quelle an Material für die Messermanufaktur, da sie oft Propaganda-Flugblätter enthielten und deshalb nahezu unbeschädigt sind. Noch heute haben die knapp 30000 Bewohner durch die wechselvolle Geschichte Kinmens ein sehr ausgeprägtes Zusammengehörigkeitsgefühl. Schließlich haben sie und ihre Vorfahren mit Durchhaltewillen und Ideenreichtum das Überleben auf der Insel gesichert.

Die Zeiten änderten sich, es blieb der Stahl und die Messer

Herr Wu sammelte weiter die Geschoßmäntel auf der Insel, sortierte die besten Qualitäten und baute darauf seinen hervorragenden Ruf durch das Schmieden der Granaten zu feinsten Messern aus. MAESTRO WU ist heute nicht nur in Taiwan eine begehrte Marke, obwohl sie bislang ausschließlich dort gehandelt wurde. Vielmehr gelten die „Bombenmesser“, wie sie bisweilen ehrfurchtsvoll genannt werden, als Geheimtipp auf dem asiatischen Markt, insbesondere in Japan und China.

Eine Traditionsmarke aus dem Fernen Osten überwindet Grenzen

2011 gelang es, MAESTRO WU davon zu überzeugen, seine Produkte dem europäischen Markt zugänglich zu machen. Exklusiv wird diese Marke aber auch zukünftig bleiben: Dafür sorgen die Geschichte des Rohmaterials, die Schmiedetechnik und natürlich die geringen Stückzahlen der Auswahl handverlesener Maestro Wu Messer, die nun auf dem Seeweg ihren Weg nach Europa finden.

Individualität mit Echtheitszertifikat: In jedem Messer steckt eine Granate.

Ein Meisterstück der Messerschmiedekunst aus den Händen von Herrn Wu und seinem kleinen Team sind mit ihren puristisch-asiatisch anmutenden Verpackungen und den Echtheitszertifikaten besonders als individuelles Geschenk geeignet. Schließlich hat jedes Messer seine ganz eigene Herkunft und trägt immer ein Stück wechselhafter, asiatischer Geschichte lebendig in sich.